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Kunst | Kultur und Sehenswertes

Märkte & Shops

Bauernmärkte mit frischen Waren von der Insel und einige Flohmärkte und Handwerkskunst an teilweise historischen Orten werden von Inselbesuchern und Einheimischen gleichermaßen genutzt. Bauern- und Flohmärkte werden auf der ganzen Insel verteilt sehr regelmässig abgehalten.
Es handelt sich in aller Regel um recht einfache örtliche Gegebenheiten, wo zur jeweiligen Jahreszeit geernteten Produkte angeboten werden. Ganz besonders zu empfehlen sind natürlich der palmerische Honig, der mit bestem Ruf ausgestattete Malvasíawein, frisch geräucherter Ziegenkäse (darf ruhig etwas dunkler sein, dann klebt er nicht am Gaumen!) und die in vielen Rezepten variierenden Mojosaucen.
Als Geschenk für die Lieben daheim bieten sich die Schmuckstücke aus Lava an, die in grosser Fülle für nahezu jede Preisklasse zu erwerben sind.

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Bauernmarkt in Los Llanos

Jeden Sonntagmorgen ab 9 Uhr finden sich die Bauern aus allen Teilen der Insel ein, um frisches Obst und Gemüse (teilweise aus Ökoanbau) anzubieten. Am Ortseingang von Los Llanos (aus Richtung El Paso kommend).
Der Markt erfreut sich inzwischen so grosser Beliebtheit, dass die Behörden demnächst die Plätze auf eine bestimmte Anzahl limitieren wollen, um etwas Struktur erhalten zu können.

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Los Llanos—Flohmarkt in Argual

Auf dem weitläufigen Hauptplatz von Argual "Plaza de Sotomayor" findet jeden Sonntag ein Trödelmarkt unter Eukalyptus— und Lorbeerbäumen statt. Einen Besuch auf dem "Rastro" kann man ideal mit einem Strandbesuch oder einer Wanderungen in den Norden verbinden. Hier befindet sich das »Glasstudio« von Dominic Kessler, der jeden Sonntag auch Vorführungen seines Handwerks gibt. Ringsum stehen Häuser von Konquistadoren und Kaufleuten aus dem 16. Jahrhundert. Das Haus der Monteverde ist ein Restaurant im sehr gepflegten Stil direkt am Eingang der Plaza in Argual.
Plaza de Sotomayor | Argual, sonntags ab 10.00 Uhr

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Kunsthandwerk kaufen

Kunsthandwerk kann teilweise auf den Flohmärkten erstanden werden. Es gibt ein grosses Angebot von Lavaschmuck, Glaskunst oder auch die eine oder andere Aquarellmalerei.

Auf La Palma gibt es einige schöne Geschäfte, die immer eine breite Auswahl an Produkten hiesiger Handwerkskunst anzubieten haben, z.B.

La Sorpresa in El Paso, gegenüber vom San Martín,10.00—13.00  Uhr und
17.00—19.30.Uhr oder Volcán Verde | Puerto Tazacorte Calle ángel,
10.00—14.00 Uhr.

Wer mag, kann sich im KeMono auch noch die tolle Auswahl handgearbeiteter japanischer Haoris und Kemonos bei Brigitte bewundern und erstehen.
10.00—13.30 Uhr, 16.30—19.30 Uhr. Brigitte teilt sich jetzt die Geschäftsräume mit Christine (Nageldesign) im Haus der blauen Säulen in der Fußgängerzone in Los Llanos im Souterrain (Camino Diaz Pimienta)
Als Schmuck— und Uhrengeschäft sehr etabliert, mit einer breiten Auswahl an Zigarren und Zubehör (schöner Humidor ein bisschen versteckt im Geschäft) mit extrem freundlichen Service, präsentiert sich die Relojeria La Palma in der Avda.Venezuela, Ecke Calle Real (an der Plaza ggü.vom Cafe Eden)
Lava Christina in St. Cruz, hier gibt es eine grosse Fülle an Tüchern und Schals in schillerndem Effektgarn und Lavaschmuck mit äusserst kreativen Materialkombinationen.

Calle Pérez de Brito | 28, St.Cruz de La Palma, 10.00—14.00 Uhr
und 16.30—20.00 Uhr.

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Mazo-Markt

Mazo ist bekannt für seinen Bauernmarkt. Jeden Samstag, von 15.00—19.00 Uhr und jeden Sonntag von 9.00—13.00 Uhr gibt es Obst, Gemüse, eine große Auswahl an Marmeladen, deutsches Brot, palmerischen Käse sowie im oberen Stockwerk Stickereien, Töpfereien und frisch gerollte Zigarren.

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Puntagorda-Bauernmarkt

Im Ortsteil "El Fayal" befindet sich die überdachte Markthalle. Hier werden jeden Samstag in der Zeit von 15.00—19.00 Uhr und jeden Sonntag von 11.00—15.00 Uhr neben dem Kunsthandwerk hauptsächlich Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte der Region angeboten. Diesen Marktbummel sollten Sie mit einer Wanderung/Spaziergang im schönen Norden verbinden. 

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Santa Cruz de La Palma—Flohmarkt

Angeboten werden Früchte, Gemüse, Pflanzen und Kunstgegenstände. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Rastro in Santa Cruz ist Treffpunkt für viele Residenten und Palmeros. Jeden ersten Sonntag im Monat ist der Markt von 9.00—15.00 Uhr auf dem großen Parkplatz gegenüber der Post geöffnet.

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Kunsthandwerk

Neben der klassischen Handwerkskunst wie der Seidenspinnerei, haben sich auch viele ausländische Künstler von der Schönheit La Palmas inspirieren lassen und sich niedergelassen.

Die Arbeiten der verschiedensten Künstler lassen sich auf Märkten, in ihren Kunsthandwerksstätten oder in Geschenkläden begutachten und erwerben. Hier stellen wir einige Künstler vor, die bereits eine überzeugende Vita auf La Palma belegen können und deren künstlerische Ergebnisse bereits als institutionell zu bezeichnen sind.

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. . . und immer ist es die Welt — Sabine Beck

Das Hauptthema ihrer Arbeit ist die stete Auseinandersetzung mit dem Basismaterial handgeschöpftes Papier. In der Casa Alina und La Luna Baila sind einige Werke der Künstlerin Sabine Beck ausgestellt.
Sabine Beck, Calle El Juez 12a38750 El Paso, Tel. +34 922485 029
info@sabinebeck.net | www.sabinebeck.net

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ARTE CUADRADO

In den stattlichen Häusern der Insel La Palma findet man alte Fussböden aus Gussfliesen. In diesem Jahrhunderte alten Verfahren stellt ARTE CUADRADO heute noch in traditioneller Handarbeit diese Fliesen in vielen Farben und Mustern her. Auch die Gussformen für Muster und Motive werden in aufwendiger Handarbeit gefertigt.

Ctra. General No° 2, E-38740 Fuencaliente, La Palma, Tel +34 922—44 44 19
Mobil +34 646 935 513, www.la-palma24.info/la-palma-kunsthandwerk-arte-cuadrado-zementfliesen-aus-fuencaliente/
Geschäftszeiten: Mo bis Fr 14—17 Uhr, Samstag 11—17 Uhr 

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Das Glasstudio Artefuego La Palma

Dominic Kessler und Wladyslaw Gozdz verwirklichen an einem idealen und romantischen Ort La Palmas ihre Ideen. Direkt an der Plaza de Sotomayor von Argual bei Los Llanos, einem der Ältesten Plätze aus der Kolonialzeit ist ihr Glasstudio ARTEFUEGO gelegen.

Plaza de Sotomayor 29 Los Llanos de Aridane, Fax +34 922 46 20 83
Mobil +34 699 74 51 53 38760
dominic.kessler@infocanarias.com | www.artefuego.com

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abc—keramik | Alke Block Ceramica

Hier werden sowohl Gebrauchskeramik, also Keramikgeschirr wie z. B. Teekannen, Tassen, Teller, Becher, Müsslischalen, komplette Service, als auch kunsthandwerkliche Vasen, Schalen, Dosen und andere keramische Produkte nach Ihren Wünschen angefertigt.

Tijarafe | Tel +34 922491127, Fax 01805 999987 88701,
block1@gmx.net | www.abc-keramik.com

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Casa El Molino

. . . ist eine Keramikwerkstatt in Mazo, die in einer alten Mühle von den Kunsthandwerkern Ramón und Vina Rodriguez geführt wird und mit ihren Reproduktionen prähistorischer Keramik bereits auf der Weltausstellung in Sevilla präsent waren. Die Mühle befindet sich auf dem Gelände der Kunstwerkstatt, mit der Escuel de Artesanía, die nicht zu besichtigen ist.

Monte Pueblo 27 | Hoyo de Mazo
Öffnungszeiten Mo bis Sa 9.00—13.00 und 15.00—19.00 Uhr

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Museen & Theater

Auf La Palma gibt es viele kulturelle Veranstaltungen aller Art. Von Kunstausstellungen über Musikkonzerte, Theater und Filmfestivals gibt es ganzjährig ein buntes Programm.

Zum Beispiel gilt Los Llanos als eine Stadt im Museum — "La Ciudad en el Museo Foro de Arte Contemporáneo" — gemeint sind die beeindruckenden übergroßen Fassadenbilder, die in der ganzen Stadt verteilt sind, teilweise von beachtlich bekannten zeitgenössischen Künstlern.

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Bewegliche Ausstellungen von Künstlern werden in aller Regel an den Anschlagtafeln der Supermärkte oder auch Casas de la Cultura der jeweiligen Gemeinde bekannt gemacht, ebenso wie zeitweilige Konzerte oder Liveaufführungen. Ebenfalls immer eine gute Programmübersicht über Eventos, Fiestas und Exposiciones bietet auch die 2 wöchentlich erscheinende Zeitung DOcasión, die in vielen Geschäften und Supermärkten ausliegt. DOcasión

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Opernfestival

Wenn der Sommer naht, findet in der Inselhauptstadt Santa Cruz ein ganz besonderes Ereignis statt, das Opernfestival.
2011 findet diese Veranstaltung bereits zum sechsten Mal statt, das mit der Oper "Tosca" seinen Anfang fand. Die Nachfrage war so groß, dass sofort ein Verein (Asociación Amigos Palmeros de la ópera (ACAPO) gegründet wurde, um ein regelmässig stattfindendes Opernfestival organisieren zu können. In diesem Jahr findet die Veranstaltung statt 28.,29. und 31. Juli im wunderschönen Teatro Municipal Circo de Marte in St.Cruz de La Palma statt. Aufgeführt wird Mozarts "Così fan tutte", am 30. Juli spielt das Orchester des Bolschoitheaters aus Minsk ein Sinfonierkonzert mit Werken von Beethoven, Haydn und Mozart. In der Fussgängerzone in Los Llanos in der Calle Real können nun auch auf Westseite Tickets in der Boutique "Pierrot" erworben werden.

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Musikfestival Heineken

Dabei handelt es sich um ein Jazz Festival, das Jazz Musiker von internationalem Rang auf die kanarischen Inseln zu locken vermag. Die Veranstaltung ist großzügig ausgelegt, auf den größeren Inseln wie Teneriffa handelt es sich sogar um eine fast einwöchige Veranstaltung. Auf La Palma kann man an einem langen Samstagabend in den Genuss von guter Jazzmusik kommen.

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Casa Museo del Vino (Weinmuseum)

an der Plaza Glorieta in Las Manchas - die man sich ebenso anschauen sollte!
Hier gibt es neben Kenntnissen zum Weinanbau auf La Palma, den Wein  zur Verköstigung und kann natürlich auch gekauft werden.

Adresse: Camino El Callejon 88, Las Manchas de Abajo
(oberhalb der Plaza Glorieta) | Telefon: 922 / 49 43 20

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.30 h — 13.30 h und 16.00 h — 18.30 h
Samstags 9.30 h bis 14.00 h
(Juli — September jeweils eine halbe Stunde früher geschlossen!)

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Museo de seda artesana (Seidenmuseum)

Hier kann der Prozess der Herstellung fertiger Seidenfäden durch die Seidenraupe bis zum fertigen Produkt vollzogen werden. Es ist ein kleines Museum, Erklärungen gleichwohl sehr freundlich und auch auf Englisch erhältlich.

Adresse: Calle Manuel Taño 6 | El Paso
Öffnungszeiten:  Montag bis Freitag 10.00—13.00 h
Dienstag und Donnerstag 17.00—19.00 h

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Museo Insular (Inselmuseum)

Das Museum befindet sich inmitten einer Trilogie schönster kanarischer Baukunst, Plaza, Kirche und Konvent San Franzisco (Inselmuseum),
mitten in St. Cruz. Den Eingang zum Museum findet man im Glockenturm. Es werden Themen der Archäologie, der Heimat— und Naturkunde sowie bildende Künste gezeigt. Schon wegen der Architektur lohnt sich injedem Fall ein Besuch.

Adresse: Plaza de San Francisco 3 | Santa Cruz de la Palma
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9.30—13.30 und 16.00—18.30 h im Winter
und von 9.00—14.00 h im Sommer.

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Barco de la Virgen Santa María  (Schifffahrtsmuseum)

Aus Zement erbaut, soll das »Schiff der Jungfrau« mit dem Namen »Maria« eine Nachbildung der Karavelle sein, die Christoph Kolumbus über den Ozean brachte. Im Unterdeck beherbergt sie ein kleines Schifffahrtsmuseum.
Es befindet sich in Santa Cruz hinter der Plaza Alameda. (Nach dem cremefarbenen Kiosco). Zwar war Kolumbus nie auf La Palma gewesen, trotzdem gibt der Besuch des Schiffes Aufschluss, wie abenteuerlich sich vor Jahrhunderten die Überseefahrten gestalteten.

Öffnungszeiten: Mo bis Do 9.30—14.00 h, 16—19.00 h
Freitag 9.30—14.30h | Sa, So und Festtage 10.00—13.00 h
und 17.00—19.30 Uhr. Im Sommer nur vormittags 10—13.00 h.

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Museo del Platano (Bananenmuseum)

Ausstellung über die Historie und Bedeutung der Bananenkultur La Palmas. Stilgetreu liegt es umgeben von Bananen, ein liebevoll restaurierter Altbau mit netter Gartenanlage drappiert sich um diesen herum.

Adresse: Camino San Antonio, El Charco | 38770 Tazacorte
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9.30 Uhr—13.00 und 15.00—19.00 Uhr.

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Museo Arqueológico Benahoarita
(archäologisches Museum)

Im modernen Rundbau wird über die Ureinwohner der Insel informiert, viele Fundstücke aus ca. drei Jahrtausenden präsentiert und mit spezieller Information aus der Vergangenheit aufgewartet.

Adresse: C/Las Adelfas I | Los Llanos | Tel 922464609
Öffnungszeiten:Di bis Sa 10.00—14.00 und 17.00—20.00 h im Winter
und Di bis Sa 10.00—13.00 und 17.00—20.00 h im Sommer.

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Casa Roja

Ein Museum für die Traditionen rund um Corpus Christi und ein Aushängeschild für das hohe Niveau der Stickerei auf La Palma.
Das Casa Roja ist eines der prächtigsten Gebäude Mazos und wegen seiner roten Fassade auch nicht zu übersehen. Während sich im Untergeschoss viele Kunstwerke befinden, die auch zur Fronleichnamprozession alljährlich in Mazo bewundert werden können, findet man im Obergeschoss Wohnräume, Accessoires und Trachten einer gutsituierten Familie aus vergangenen Zeiten auf La Palma, umgeben von wunderschönen Holzbalkonen und integrierten Glasveranden. In vielen Glasvitrinen findet man kostbare bestickte Leinen- und Seidendecken und Kleidung. Unbedingt reinschauen!

Adresse: Calle Maximiliano Pérez Díaz | Mazo
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10.00—14.00 | Sa 11.00—18.00 Uhr.

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Archäologiepark Cueva de Belmaco

Hier kann der historische Spaziergang in Mazo noch erweitert werden. Das Museum informiert über das Leben der Altkanaren (Benahoaritas) von vor etwa 250 Jahren mittels einer grösseren Anlage, die eine Haupt— und 9 weitere Höhlen zeigt. Über insgesamt 12 Stationen führt der Weg vorbei an Höhlen, Drachenbäumen, Palmen und Pflanzen, die als Nahrungsmittel dienten.

Adresse: Mazo | Untere Landstrasse LP2 von Mazo nach Süden, ausgeschildert
Öffnungszeiten: Mo bis Sa 10.00—18.00 Uhr | So 10.00—14.00 Uhr.

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Sehenswürdigkeiten der Insel

Sollten die sportlichen Aktivitäten eine Pause während des Urlaubes bekommen, so bleibt doch das eine oder andere auf dem Programm übrig, das einen Besuch wert ist. Hier nun einige Sightseeing-Vorschläge, die mit dem Auto oder mit dem öffentlichen Verkehrsnetz ohne Probleme machbar sind. Gepflegte und schön bepflanzte Plazas mit Kirchen in traditioneller kanarischer Architektur finden sich als Herzstücke in vielen Ortschaften La Palmas.

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El Paso

El Paso war immer schon eine reiche Gemeinde, zu sehen an alten prächtigen Höfen entlang der Strassen. Der Ort liegt mitten im Aridanetal, einem der fruchtbarsten Plätze der Insel. Hier wurde auf 400—800 Höhenmetern Obst- und Mandelbäume gepflanzt und nicht zuletzt der beste Tabak der Insel geerntet. Die Tabakfabrik ist zwar seit einiger Zeit geschlossen, dennoch wird in der Caldera noch immer Tabak geerntet und in Breña Alta und St. Cruz verarbeitet und gerollt.

Auf den ersten Blick gibt es nicht viel zu sehen, der Ortskern mit den Gebäuden der öffentlichen Hand, Schule und Supermarkt hat sich um die Kreuzung Alte Landstrasse/Av. José Antonio gebildet. Dennoch lohnt es sich, diese Kreuzung zu verlassen in Richtung Calle Manuel Taño, um das sich dann anschliessende schöne Bild des Ortes und seiner Kirche aufzunehmen und einen kleinen Rundgang zu unternehmen.

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Das Sonnendreieck Los Llanos, Puerto Naos und Tazacorte

Hier ist es beständig warm und es regnet wenig, worauf die vielen Wasserbecken bereits schliessen lassen.

Nach Puerto Naos fährt man zum Baden oder um auf der palmengesäumten Promenade zu bummeln, hier trifft sich auch die Gleitschirmeszene. Fährt man ein Stück weiter so kommt man nach El Remo, wo die Restaurants frischen Fisch servieren. Los Llanos als Stadt ist schnuckelig, quirlig mit der berühmten Plaza España als Mittelpunkt des Städtchens als Besuchsort ein entsprechendes Muß, worauf wir bereits an einigen Stellen auf dieser Seite hingewiesen hatten.
So dass wir uns nun etwas eingehender auf Tazacorte beschränken wollen, weil dieser Ort bisweilen ein bisschen zuviel als ausschliesslicher Badeort verkannt wird.
Der Ort teilt sich in Villa und Puerto de Tazacorte. Auch in Villa de Tazacorte gibt es die übliche Plaza Espana, das Herz von Villa Tazacorte. Neben der Igelsia de San Miguel, ist der schönste Blickfang ein von Bougainvillea umrankter und bunt gekachelter Laubengang. Der Ort bietet pralles Leben mit kleinen Supermärkten, eigenen Fiestas, seit kurzem auch ein öffentliches Hallenschwimmbad und einige sehr nette Restaurants bzw. Kioscos.
Sehr schön gelegen mit eigenem Zugang vorbei an den üppigen Häusern der ehemaligen Zuckerbarone ist das Bananenmuseum oder auch das Casa Massieu, das zu besichtigen ist und für Ausstellungen genutzt wird.

(Calle Pérez Galdós 9 | Mo bis Fr 18—21 Uhr.)

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Kein anderer Ort der Insel bietet mehr Sonnenstunden als Puerto de Tazacorte: Wo die Schlucht der Ängste (Barranco de las Angustias) in einem weiten Tal ins Meer mündet, schmiegen sich die Häuser von Puerto de Tazacorte an 600 Meter hohen Steilwänden. Der Strand ist weitläufig wie sonst nirgendwo auf der Insel, die Bretterbuden wurden am Strand durch schön pastellfarbig gestrichene Gebäude ersetzt. Inzwischen gibt es Duschen, die Toiletten sucht man seit Jahren leider vergebens.  Beeindruckende Architektur gibt es an diesem Ort ebenfalls nicht, unmittelbar vor dem Strand gammelt ein unvollendeter Aquapark vor sich hin und der gigantische Wellenbrecher ist aus massivem Beton. Im Hafen hat sich allerdings einiges verändert in den letzten Jahren. (s.u.)

Einen wunderschönen Blickfang wollen wir dennoch nicht versäumen zu erwähnen: Folgt man der Strasse von Puerto Tazacorte wieder landeinwärts, kommt auf der rechten Seite die Ermita "Virgen de las Angustias", der "Kapelle der Jungfrau der Ängste". Es lohnt ein Halt und ein Blick ins Innere des Kirchleins. Es gibt viele schöne Holzarbeiten zu betrachten und einen vor Gold strotzenden Hauptaltar flämischer Künstler aus dem 17. Jahrhundert.

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Tazacorte Hafen

Nicht nur der chice Hafen von St. Cruz (s.u.) verbreitet maritimes Flair, auch im Hafen Tazacortes hat sich einiges getan: Die Anleger sind nun mit Plexiglasscheiben versehen, eine recht nette Anzahl kleiner und etwas größerer Boote tummeln sich an diesen Plätzen. Tickets für die kommerziellen Ausflugsboote Fancy & Bussard können in der Holzhütte erworben werden. Die Aussicht kann man über kulinarische Genüsse von Nicolas Bar & Restaurant geniesen.

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Plaza Glorieta — Las Manchas

Der palmerische Künstler Luis Morera, als Schüler des bekanntesten kanarischen Künstlers, César Manrique (Lanzarote), erhielt in Las Manchas de abajo einen seiner grössten Aufträge, die Anlage und Gestaltung einer neuen Plaza. Es entstand die Plaza Glorieta, einem der schönsten und üppigsten Plätze, die in dieser Prächtigkeit sonst nur auf dem spanischen Festland zu finden sind.
Der Boden ist mit Mosaiken ausgelegt, die die Kanarenflora darstellen, speziell geformte Lavaplatten schmücken Pflanzenbecken und Wände. Alles wird von echten Pflanzen umrankt und beblüht. Der Nachfolgeauftrag für den Stadtpark in Los Llanos gestaltet sich seit einigen Jahren leider als grosses Streitobjekt zwischen Morera und der Stadtverwaltung. Trotz Fertigstellung ist dieser seit Baubeginn vor einigen Jahren noch immer nicht eröffnet.
Als kleiner Tourvorschlag beginnt man mit der Plaza Glorieta, danach einen Abstecher ins Weinmuseum um die Ecke  und ein Besuch der Vulkanröhren (s.u.) im Anschluss.

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Die Vulkanröhren — "los tubos volcanicos"

Ein besonderes Phänomen der vulkanischen Geschichte der Insel ist in Las Manchas, zu entdecken.
Diese interessanten Röhren entstehen, wenn ein heißer Lavafluss langsam von oben erkaltet, und so eine Kruste aus kaltem Lavagestein bildet. Hört die Lava dann auf zu fließen, leert sich dieser Fluss und hinterlässt eine Röhre, die hier auf La Palma bis zu 10 m hoch sein können.
Normalerweise stürzen die Decken der Röhren ein und hinterlassen eine lange, tiefe Furche in der vulkanischen Landschaft. Die Röhren auf La Palma sind allerdings auf einigen Kilometern erhalten geblieben und sind nur an einigen Stellen eingestürzt.
Diese können unter der Führung von Juan Antonio Martín mit vielen interessanten Erklärungen aus Sicht eines Geologen unterstützt

Kosten ca. 20 Euro/Person besucht werden. Tel.: (0034) 616807070

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Im Norden . . .

Phantastisch Baden im ruhigen Nordosten

Nahe dem Ort Barlovento im Nordosten der Insel befinden sich die "Piscinas de Fajana" Die natürlich gebildete Naturschwimmbecken—Anlage wurde mit Mauern so eingeteilt, dass nun wunderbar gebadet und geschwommen werden kann. Es gibt bei phantastischem Blick auf die Steilküste, Umkleideräume, Duschen und Plattformen mit Sonnenschirmen und Liegestühlen.
Das andere naturgebildete Schwimmbecken, Charco Azul, befindet sich nach einem Steinschlag 2009 noch im Wiederaufbau.

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Parque Cultural La Zarza

Santa CruzLa ZarzaIm Kulturpark La Zarza, in der Nähe von Garafia, informiert eine Ausstellung über die prähispanischen Ureinwohner, auch Guanchen genannt. Ein Spaziergang führt von dort zu den Felsgravuren, Spiralen und Mäandern, welche die Altkanarier hinterlassen haben. Es ist eine der bedeutendsten kanarischen Fundstätten. Der Kulturpark liegt inmitten eines feuchten Waldgebietes mit imposant bemoosten Bäumen.  Eine schöne Wandertour bietet sich hier von La Zarza nach Don Pedro als grossartigen Abstieg durch Urwaldbarrancos an.

Garafia-Barlovento | 1 km nach dem Abzweig San Antonio del Monte, rechts | Öffnungszeiten: Mo bis Fr. 11.00—17.00 Uhr

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Im  Osten . . .

Santa Cruz

Santa CruzSanta CruzInselhauptstadt, Sitz der Inselverwaltung, der Vertretung der kanarischen Regierung, der Hafen und Zollbehörde, der Inselgarnison, Sitz von zwei Museen und zwei Theatern. Einwohner wurden zuletzt mehr als 18.000 gezählt, das ist neben Los Llanos die grösste Bevölkerungsdichte auf der Insel. Geschäftig und modern geht es zu im Hafen der Stadt, an dem sehr regelmässig auch beeindruckende Kreuzfahrtsschiffe bekannter Linien gerne einen Tagesaufenthalt auf La Palma vornehmen. In den letzten Jahren wurde gerade dieser Bereich einer sehr modernen Renovierung unterzogen. Dazu gehört u.a. ein privater Yachtclub (das Restaurant ist für die Öffentlichkeit auch ohne Clubmitgliedschaft freigegeben) als auch ein sehr elegantes Gebäude, der Marina la Palma. Hier kann elegant geshoppt und danach auf der Dachterrasse in den chicen Launches gechillt werden bei Drinks und Livemusik (am Wochenende). Das ehrgeizigste Projekt der Stadt für 2011/12 (so sicher weiß man das nie), wird aber der Stadtstrand von St. Cruz werden. Da mit diesem Projekt auch die wassernahen so ziemlich einzigen stadtnahen Parkplätze der Stadt verschwinden, sollte man eine extra Wanderung für Besuche in die Haupstadt einplanen oder gleich das Auto auswärts stehen lassen.

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St. Cruz ist allerdings viel mehr als die Hauptstadt einer weitestgehend unbekannten Insel, sie gilt vielmehr als architektonisches Schmuckstück. Adelspaläste und Bürgerhäuser künden von früherem Glanz, prächtige Kirchen und Klöster sind zu erreichen über kopfsteingepflasterte Gassen. Kein Zweifel, St. Cruz war einmal eine der bedeutendsten Hafenstädte Europas, das Tor zur neuen Welt und erste Station auf dem Rückweg aus den neuen Kolonien der Spanier.

Die Strasse Calle O'Daly, benannt nach einer Kaufmannsfamilie aus Irland, beherbergt die prachtvollsten Patrizierhäuser flämischer, irischer und spanischer Familien. Die Fassaden mögen noch bescheiden wirken, aber beispielhaft am Casa Salazar ist von innen ein beeindruckender spanischer Klassiker über vier Stockwerke zu bewundern. Das Gebäude beherbergt als Ausstellungsort das heimische Kunsthandwerk.
Geöffnet: Montag bis Freitag 9—15 Uhr

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Augenfällig ist auch die Plaza, das Kloster und die Kirche Santo Domingo, bzw. die Plaza Espana, das Rathaus und die Kirche El Salvador, einem wunderschönen Renaissancebau, bestehend aus drei Schiffen, deren Decken üppig verziert sind mit dem hier sehr typischen spanisch-maurischen Stil der auch an der Uferstrasse bei den vielfarbig gestrichenen Balkonhäusern zu bewundern ist.

Das Konvent San Franciso, umgeben von einer Plaza und einer Kirche gilt als einer der schönsten Anlagen der Insel. Hier befindet sich das offizielle Inselmuseum mit dem Eingang im Glockenturm versteckt. Schöne Plätze zum Verweilen und hübsche Strassencafés gibt es ebenso wie kleine Boutiquen und Geschäfte zum flanieren und shoppen. Zu erwähnen bleibt unbedingt das grösste Fest der Insel, die Bajada de la Virgen de las Nieves, nächstes Mal wieder im Sommer 2015.

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Im Süden . . .

Vulkan San Antonio und Teneguía

Das Alter des San Antonio wird nur auf etwa 3.000 Jahre geschätzt. Ein kleines Besucherzentrum mit Austellungsräumen gibt Informationen zu geologischen Details. Hier erfahren Sie alles über den Vukanismus auf La Palma, inbesondere über die letzten Ausbrüche von 1971 des jungen Tenguía, den man filmisch begleitet verfolgen kann. Den Kraterrand kann man von hier aus betreten, links geht der Blick in den erloschenen Krater und rechts sieht man die Weinfelder Los Quemados. Nach der Hälfte des Weges trifft man auf den Vulkan Teneguía und dessen bizarre und scharfkantigen Schlackenfelder.
Der 438 Meter hohe und jüngste Vulkan der Kanarischen Inseln entstand erst 1971 während eines drei Wochen andauernden Ausbruchs. Mehrere Schlote unterhalb des San Antonio vereinigten sich zu einem. Da die austretende Lava zur angrenzenden Südküste floss und dort im Meer erkaltete, wurde die Insel La Palma wieder etwas größer. Vom Centro de Visitantes kann eine 2.5 Stunden Tour bis nach Fuencaliente auf dem Krater der Vulkane gewandert werden, um dort im Süden mit Museumsbesuch des Leuchtturmes, Besuch der Saline und Baden abzuschliessen. Die Rückfahrt kann dann mit dem Taxi vorgenommen werden.

Öffnungszeiten des Centro de Visitantes:
täglich 9—18 Uhr | Juli—Sep bis 17.30

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Die Salinebecken in Fuencaliente

Santa CruzFuencaliente In der Saline Teneguía wird sehr mineralhaltiges Salz auf natürliche Weise gewonnen. Ein in der modernen Küche nicht mehr wegzudenkendes Gewürz und damit schönes Mitbringsel nach Hause. Es kann in jedem Supermarkt oder in der Saline direkt in unscheinbaren kleinen Plastiksäckchen oder jetzt auch in schönen Gläsern gekauft werden. So in der Saline gearbeitet wird, kann diese auch besichtigt werden in der Zeit von 8—17 Uhr von Mai bis Oktober.

Im alten Leuchtturm wurde 2006 das Centro de Interpretación de La Reserva Marina eröffnet. Schwerpunkt der Ausstellung ist die Verschmutzung des Meeres und dessen Folgen im Schutzgebiet.

Öffnungszeiten: Mo bis Sa 9.00—17.00 Uhr | Tel: 922 480223

Ein Ausflug könnte also mit der Saline beginnen, kombiniert mit einem Abstecher zum Leuchtturm, um dann einen der vielen Playas im Süden zum Baden zu nutzen, z.B. Punta Larga oder die Zamora Strände sind weiter in Richtung Norden ausgeschildert.

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