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Natur

Die Entstehung der Insel

San Miguel de la Palma, mit einer Fläche von 708,32 km², einer Länge von etwa 42 km und einer Breite von 28 km, ist die nordwestlichste der sieben kanarischen Inseln im atlantischen Ozean und die einzige, auf der es ganzjährig natürlich fliessende Gewässer gibt. Mit einem Alter von ca. nur 2 Mio Jahren gehört sie zu den jüngsten Inseln des Archipels. Vom Meeresboden in etwa 4000 Metern Tiefe erhebt sie sich auf fast 6.500 Meter und wird durch das Verhältnis von geringer Grundfläche und grosser Höhe zu einer der steilsten Inseln der Erde.
Den nördlichen Teil dominiert die Caldera de Taburiente. Der riesige Krater entstand durch Einsturz und Erosion mit einem Durchmesser von heute etwa 9 Kilometer, einem Umfang von 28 km und einem Höhenunterschied vom Kraterrand bis zur Sohle bei Dos Aguas von beinahe 2 km. Ein Ring von Gipfeln mit Höhen zwischen 1.700 und 2.400 Metern umgibt den Kraterrand. Die höchste Erhebung der Insel, der Roque de los Muchachos mit 2.426 Metern befindet sich auch hier. Am Gipfel befindet sich das berühmte Roque-de-los-Muchachos Observatorium. Die Caldera selbst ist unbewohnt und kann nur zu Fuss erreicht und phantastisch bewandert werden. Sie wurde 1954 zum Nationalpark erklärt.

Südlich der Caldera schliesst sich ein Höhenzug an, der in die Cumbre Nueva und die jüngere Cumbre Vieja geteilt wird. Der Gart erhebt sich auf fast 2.000 Höhenmetern und teilt die Insel klimatisch in zwei Hälften. (s. Klima)

Im südlichen Teil der Insel ist der Vulkanismus aktiv. Dabei enstand der jüngste Vulkan Teneguía 1971. Alle dokumentierten Vulkanausbrüche gehören zu den gemässigten, mit geringen Explosionen und langsamfliessender Lava. Die Menschen in San Nicholás, über deren Dorf 1949 der Vulkan San Juan ausbrach, verliessen Ihre Häuser keineswegs fluchtartig sondern richteten sich daneben in Gruben ein und warteten auf das Herankriechen der Lavamassen.

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Die Flora — La Palmas grüne Schätze

Fast 800 Pflanzenarten kennt man auf La Palma, darunter allein 70, die nur auf dieser Insel vorkommen. Bedingt ist die Artenvielfalt durch unterschiedliche Klima- und damit einhergehende Vegetationsstufen.
Dabei sind die tieferen Gebiete trockener und wärmer als die Gebiete ab z.B 600 Höhenmetern, die von den feuchteren Passatwinden begünstigt sind. Hier können ohne künstliche Bewässerung nur Pflanzen überleben, die wenig Feuchtigkeit verdunsten durch schmale Blattbildung und zusätzlich durch frühe Verholzung schützen.

Zu diesen Arten gehört u.a. der Feigenkaktus aus Mexiko, dessen Höhe bis zu 2m betragen kann und dessen grosse ovale Blätter wie Hasenohren aussehen. Seine Früchte sind ab September zu ernten und schmecken fruchtig wie Kiwis, allerdings sind sie auch extrem stachelig. Der Kaktus dient zudem als Wirt für die begehrten Cochenilleläuse und ihrem Gelege. Daraus wurde früher ein sehr begehrter karminroter Farbstoff gewonnen.

Oberhalb dieser Zone ab ca. 600 Höhenmetern beginnen insbesondere im Südwesten der Insel die Pinienwälder. Hier sei insbesondere die kanarische Pinie mit ihren ganz speziellen Besonderheiten erwähnt.

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Die kanarische Kiefer hat durch Vulkaneruptionen bedingt, eine eigene Evolutionsgeschichte auf den Kanaren entwickelt. So ist sie im Gegensatz zu anderen Kiefernarten feuerresistent geworden indem eine mächtige Borke sie vor Flammen schützt. Nadeln und Zweige verbrennen zwar, aber schon im nächsten Frühjahr treiben Stamm und grössere äste wieder aus.

Auch als Nutzholz hat sich die Kiefer bewährt, aus dem die berühmten Balkone, Türen und Holzdecken insbesondere in der Hauptstadt St.Cruz gefertigt und zu bewundern sind. Sie bietet hervorragendes und besonders widerstandsfähiges Bauholz. Man vermutet, dass das Holz durch Wassermangel einen schnelleren Alterungsprozess durchläuft als andere Kiefernarten, weil viel frühzeitiger die Hohlräume des Stammes sich mit Harz anreichern und damit zum sogenannten härteren Kernholz entwickeln.

Im Nordwesten La Palmas, in den Gemeinden Tijarafe, Puntagorda und Garafia fand das Holz auch Verwendung für Weinfässer, die allmählich aber durch Edelstahl ihre zeitgemässe Ablösung finden. Das Abholzungsverbot soll die kanarische Pinie insbesondere vor Erosionsproblemen schützen als auch den Regenreichtum, den diese Pflanze ebenfalls bietet (s. Klima)

Den vollkommenen Kontrast zur trockenen Tiefzone mit Ihrer nahezu wüstenartigen Vegetation bilden die Lorbeerwälder im Nordosten. Hier bewirkte die Kombination mit den Passatwolken und dem immer gleich warmen Klima eine einmalige suptropische Vegetationsvielfalt. (s.a. Biosphärenreservat Los Tilos)

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Oberhalb von 1100 Höhenmetern erstreckt sich die Fayal-Brezal-Zone, die ihren Namen den beiden wichtigsten Pflanzen dieses Gebietes verdankt:

Dem Brezo, bzw. Baumheide und dem Faya (Gagelbaum), ein niedriger Baum mit dunkel glänzenden Blättern, der immer mit dem Brezo zusammensteht.

Wappenpflanze der Kanaren und häufig sehr imposant sind auf La Palma die Drachenbäume (Drago), ein Liliengewächs, möglicherweise verwandt mit den Agaven. Die schönsten Exemplare findet man im Norden der Insel.

Als wichtigste Kulturpflanzen gelten auf La Palma die Bananen (s.Wirtschaft). Die Früchte kennen keine Jahreszeit, allerdings trägt jede Staude nur einmal. In den tiefergelegen Gärten oder inmitten der Bananen hängen an einzelnen und blattlosen Bäumen, die Papayas.

Avocados wurden als Alternative zur landwirtschaftlichen Monokultur angepflanzt. Ab Herbst hängen die grünen Früchte wie Birnen an den Bäumen. Die grünen glatten kommen dann auf den Markt. Im Frühjahr folgen dann die mit dunkler, pickliger Schale und nussigem Geschmack.

Im Nordwesten von La Palma findet man ein Meer von Mandelbäumen. Auch wenn diese häufig nicht mehr geerntet und noch weniger exportiert werden, weil das Aufschlagen der harten Schale zu aufwändig und damit als unökonomisch gilt, so bietet die schöne Blüte ein Fest für die Sinne und auch Anlass für das bekannte alljährliche Mandelblütenfest in Puntagorda ca. Ende Januar - der Termin wird alljährlich von der Gemeindeverwaltung in Puntagorda neu festgelegt.

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Oberhalb von 400 Höhenmetern beginnt die mediterrane Klimazone und der Anbau von Orangen und Zitronen sowie Aprikosen, Pfirsiche, Pampelmusen, Mandarinen, Pflaumen und Granatäpfel, Guaven und Nispeln.

Über 800 Höhenmetern finden wir bekanntes mitteleuropäisches wie Äpfel, Birnen und Maronen. Die Esskastanien werden ab Oktober geerntet.

Am schönsten und auffälligsten sind natürlich die Zierpflanzen La Palmas, die von anderen Kontinenten wie Mittel- und Südamerike aus Afrika oder Asien eingeführt wurden wie z.B. die Strelizie aus Südafrika.

Hibiskus und Oleander finden sich als Sträucher in allen üppigen Farben häufig in Grünanlagen und Straßen. Unscheinbar grün bis zum Oktober, dann wachsen auf den kanarischen Inseln die Weihnachsterne zu riesigen Sträuchern von mehreren Metern Höhe und bilden knallrote riesige Blätter aus.

Nicht zu vergessen sind die Bougainvillea in lila, kaminrot, rosa und orange als Häuserschmuck und an langen Bananenmauern.

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Auch die Aloen bilden eine eigene, mit den Liliengewächsen vewandte Familie. Die über 400 Arten stammen aus Ost- und Südafrika, Madagaskar und der arabischen Halbinsel. Die Variationen bewegen sich in Grössen, die kaum eine Handbreit in die Höhe wachsen und denen, die 10 Meter mit einem Stammdurchmesser baumförmiger Ausmasse erreichen können.

Aloe Vera wird seit dem Altertum kultiviert. Im Mittelalter diente sie in Europa primär als Abführmittel. Vor einigen Jahrzehnten begann in den USA der moderne kommerzielle Anbaufür Kosmetik und Hautpflegeprodukte. Auch auf La Palma sind eine Fülle von Produkten auf Märkten oder Bioläden zu erwerben. Die Palmeros selbst schwören auf die Pflanze vor allem als entzündungshemmendes Mittel.

Die angenehm kühlende Wirkung von Aloe Gels nach einem Sonnenbrand können wir auf jeden Fall bestätigen und weiterempfehlen!
Zum Schluss seinen noch zwei Strassenbäume erwähnt, wie der Jacaranda, der seinen Weg nach La Palma aus Brasilien gefunden hat und sich mit wunderschünen üppigen zarttlila Blüten im Frühjahr präsentiert oder der Tulpenbaum, der seine leuchtenden Blüten stolz nach oben reckt und aus Afrika stammt.

Und ach ja: Der hässliche kleine Gummibaum gemeinhin auch als konservative Bürobegrünung bekannt, wird auf den Kanaren zu stattlichen Bäumen, die dann auch optisch mit ihren grossen glatten Blättern ganz andere Wirkung erzielen

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La Palmas Fauna — grosse Tier leben anderswo

La Palmas Fauna wird dominiert von den wirbellosen Tierarten. Dazu gehört eine grosse Vielfalt von Käfern und Schmetterlingen. Die spärlich geratene Artenvielfalt von Säugetieren ist auf La Palma vertreten durch Kaninchen, Mufflons die ausgesetzt wurden, Ziegen und in grosser Anzahl Echsen sowie den scheuen Geckos. Diese bewegen sich an Häuserwänden insbesondere in der Nacht und leben von Insekten. Für den Urlauber ist es angenehm zu wissen, dass es sehr wenige Moskitos gibt. Auch Wespen verleiden nicht das Frühstück in der Sonne. Es gibt aber sehr aktive Bienenvölker, die La Palmas Honig berühmt machten.

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Geckos — und warum sie nicht von der Decke fallen

Weder Saugnäpfe noch Klebstoff ist zu erkennen, dennoch können die Geckos sogar an poliertem Glas haften bleiben. Stattdessen verfügen sie über an jedem Füsschen über ca. eine halbe Million feinster Härchen, die sich wiederum in bis zu 1000 kleinere Fortsätze verzweigen und damit eine Haftkraft entwickeln können, die einer Last von 40 kg entsprechen können.Um den Fuss wieder zu lösen, werden die Härchen in einem bestimmten Winkel wieder abgeschält, aslo wie ein Klebeband wieder abgezogen.

Am Himmel schön zu beobachten ist die beflügelte Tierwelt La Palmas. Hier gibt es Wildtauben, kleinere Greifvögel wie Mäusebussarde, Wüsten- oder Turmfalken oder Nachtohreulen, die sehr gern in den grossen Palmen wohnen und aktive Pläusche des nachts zur Eulennachbarschaft halten. Und natürlich dem Canario, den Kanarienvogel, der deutlich hochbeiniger und von dunklerem und struppigerem Gefieder ist als der bekannte Zuchtvogel in der Wohnstube. Die Alpenkrähe (Graja) ist der typischste Vogel auf La Palma, schwarz mit gelbem Schnabel und roten Füssen ist sie allgegenwärtig auf jeder Lage auf der Insel. Eine Kolonie kann bis zu 500 Mitglieder betragen.

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Unterwasserfauna

Auch sehr beeindruckend ist die Unterwasserfauna auf La Palma. Bei Sichtweiten von bis zu 40 Metern können Rochen, Zackenbarsche, Barrakudas, Trompetenfische und manchmal Mantas, seltener Schildkröten besichtigen.

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La Palma als Biosphärenreservat

1983 wurde im Gemeindegebiet von San Andres y Sauces ein nur 511 ha fassendes Gelände zum Biospärenreservat erklärt." El Canal y Los Tilos" Es umfasst den oberen Teil des Barranco del Agua sowie das Quellgebiet von Marcos y Cordero, eine der wasserreichsten Gebiete La Palmas.
Rund um Los Tilos gedeiht einer der am besten erhaltenen Lorbeerwälder der Kanaren. 1998 wurde das Gebiet auf 13.000 ha erweitert, dem noch eine Erweitereung 2002 folgte.

Es dehnt sich nun auf die gesamte Insel und zwei Unterwasser-Schutzzonen aus. Dieses Konzept der Unesco, als Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen aus dem MAB-Programm von 1968 (Man and Biosphere = Mensch und Biosphäre), bewertet in jeder biogeographischen Provinz der Erde wertvolle Lebensräume, die zum Lebenserhalt von Mensch und Tierarten von grosser Bedeutung sind. Seit Beginn des 21 Jhdts.gibt es weltweit mehr als 300 Biosphärenreservate.

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Prinzipiell geht es um das harmonische Miteinander von Natur und Mensch mit der Zielsetzung, die bisherigen Tier- und Pflanzenarten zu erhalten und in ihrer Vielfalt in den Kernzonen zu bewahren. Die Unesco-Forscher suchen umweltverträgliche Lebens- und Nutzungsformen, die auch auf andere Gebiete übertragen werden können. Zu diesem Zweck errichtete man in Los Tilos ein Forschungszentrum, das mittlerweile in ein Besucherzentrum umgewandelt wurde. (Centro de Visitantes)
Vermehrt geht es nun nicht mehr nur um die Erhaltung des Lorbeerwaldes nach der Erweiterung des Schutzgebietes sondern auch um die schonende Entwicklung menschlicher Eingriffe wie bei dem Ausbau des Tourismus oder auch der industrialisierten Landwirtschaft La Palmas.Deshalb schuf die kanarische Inselregierung den Naturpark Monte de Los Sauces y Puntallana, der den gesamten noch erhaltenen Urwald im Nordosten La Palmas erfasst.

Problematisch bleibt die Akzeptanz in der Bevölkerung, vor allem nach der grossen Erweiterung 1998. Mit der eingeschränkten Nutzung werden vor allem Nachteile verbunden. Nach wie vor werden junge Bäume im Scutzgebiet gefällt, um die Bananenstauden auf den Plantagen zu stützen. Auch die fortschreitende Austrocknung der Marcos y Cordero Quellen, die die wichtigste Speisung des Lorbeerwaldes von Los Tilos darstellen, wird zum grösseren Problem.

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Der Roque de los Muchachos — und die Sterne

Mit einer Thermoskanne frischen Kaffee im Rucksack, kann der Sonnenaufgang am Roque in vollen Zügen genossen werden!
Das Observatorium auf dem Roque des Los Muchachos

Am Rand des Nationalparks Caldera de Taburiente (Entstehung der Insel), 2.400 müM, steht Europas grösstes Teleskop, zusammen mit dem William-Herschel-Teleskop, dessen Spiegel einen Durchmesser von 4.20m aufweist. Von aussen betrachtet gibt es silberne Kuppeln, Stahltürme und einen Hubschrauberlandeplatz, kombiniert mit grandiosen Ausblicken auf die Karterränder des gegenüberliegenden Calderarandes und tiefen Schluchten. Es handelt sich um das "Observatorio des Roque de los Muchachos" (ORM), das zusammen mit dem "Observatorio des Teide" auf Teneriffa das Insituto de Canarias (IAC) bilden, also das Astrophysische Institut der Kanaren.

Welche Rätsel der modernen Astrophysik werden hier möglicherweise gelöst und warum unbedingt auf La Palma?

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Astrophysik ist der Zweig der Physik, der sich mit dem Universum und seinen Objekten beschäftigt, um aus den Strahlungen (z.B.Licht) dieser Objekte interpretierbare Erkenntnisse zu gewinnen. Diese sichtbaren und unsichtbaren Srahlungen werden mithilfe der Teleskope gesammelt und dann analysiert.

1985 vereinigten sich sieben europäische Staaten, um an diesem Standort das Observatorio Astrofísico zu gründen, um Forschung über Sterne und Universum zu betreiben. Zur Zeit sind etwa 60 Institute und 19 Staaten an den Instrumenten auf dem Roque und Teidem beteiligt. Das Hauptquartier dieser beiden Observatorien liegt in La Laguna auf Teneriffa, das sogenannte Europäische Nordobservatorium. (ENO)

Um ein Teleskop optimal nutzen zu können, sollte der Nachthimmel absolut dunkel und störungsfrei von Lichtsignalen sein. Nicht nur diese Voraussetzung bietet La Palma für eine der wichtigsten Sternwarten der Welt. Die Luftschicht auf 2.400 Metern ist dazu auch noch sehr sauber bzw. partikelfrei und bietet damit hervorragende Bilder über die installierten und hochempfindlichen Kameras der Teleskope. Damit dieser Zustand auch so bleibt, hat der spanische Statt 1999 nur für das Observatorium ein "Gesetz gegen die Luftverschmutzung" verabschiedet.

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Die einzigartigen klimatischen Bedingungen erlauben jedoch auch tagsüber Beobachtungen, es gibt auch zwei Teleskope, die der Sonne gewidmet sind, das Swedish Solar Telescope und Dutch Open Telescope.
Der grosse Stolz ist jedoch das Gran Telescopio Canarias (GTC), eines der grössten und technisch fortschrittlichsten Teleskope des 21. Jahrhunderts. Das Herzstück ist ein Spiegel mit 10.4m Durchmesser und ist damit etwa sechs Quadratmeter grösser als die der anderen Riesenteleskope. In der Astronomie sind das Welten. Der Spiegel besteht aus 36 sechseckigen Elementen, die zusammen 18 Tonnen wiegen. Das Teleskop selbst wiegt 400 Tonnen und lässt sich dennoch mühelos bewegen, da es auf Öl "schwimmt". Die gesamte Konstruktion ist 45 Meter hoch, das entspricht in etwa einem 14-stöckigen Hochhaus. Finanziert wurde das Teleskop von der spanischen und kanarischen Regierung und auch in Teilen von amerikanischen und mexikanischen Universitäten.

Mit dem GTC sind ganz neue Einsichten in die am weitesten entfernten, leuchtschwachen Objekte im Universum möglich und damit auch die Erforschung anderer Galaxien bzw. deren schwarze Löcher, die riesige Mengen an Energien abstrahlen.

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Seit langer Zeit ist die Einrichtung eines Besucherzentrums geplant, bisher gibt es aber nur in den Sommermonaten mehrere Tage der offenen Tür. In diesem Jahr wird die Besuchszeit wegen der hohen Nachfrage ausgeweitet, jetzt gibt es Führungen für Gruppen oder Individualreisende bereits ab Juni bis September.Es besteht Anmeldepflicht, ein spontanes Vorbeikommen würden wir nicht empfehlen. Im Internet kann die Anmeldung im Vorfeld vorgenommen werden unter Anmeldung.

Die Rückmeldungen unserer Gäste sind unterschiedlich, auf jeden Fall sind die Vorträge keineswegs mit dem Unterhaltungswert von kommerziellen Planetarien zu vergleichen und die Teleskope der öffentlichkeit nicht zugänglich. www.iac.es.

Trotzdem lohnt sich ein Ausflug auf den Roque fast immer, vor allem im Sommer wegen der dann angenehmen Temperaturen!

Es ist eines der schönsten Ausflugsziele La Palmas.

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